DevTreff #3: Benjamins Rückblick

2 Männer – Benjamin Ulmer und Simon Hell – blicken in die Kamera und lächeln. Zoom
22. Februar 2019 Drei Themen standen am 21.02. auf dem Programm: Flutter, Softwaretests und Frameworks. Benjamin gibt einen persönlichen Rückblick zum Event im Quartier A und erzählt uns davon, warum er das Format »DevTreff« so genial findet.

Auf dem Selfie findest du Benjamin Ulmer von Q2E Online-Agentur und Simon Hell von Deckweiss OG.


Ich, Benjamin, bin seit Jänner 2010 in der Online-Agentur und seither mit ganzem Herzblut für die Programmierung und Entwicklung individueller Lösungen für zahlreiche Projekte verantwortlich.

Mein Tätigkeitbereich macht mir noch immer großen Spaß, erfordert aber auch, immer am aktuellen Wissensstand zu bleiben. Denn gerade die Webentwicklung ist ein sehr dynamisches Feld...

Die laufende Weiterbildung kann manchmal eine echte Herausforderung im ohnehin arbeitsintensiven Alltag sein. Durch Events wie der DevTreff wird die Auseinandersetzung mit neuen/anderen Themen besonders im Netzwerk zu einem echten Vergnügen, das ich auf keinen Fall mehr missen möchte!

»Die Vorträge des DevTreff #3 waren thematisch am Zahn der Zeit und brachten der Developer-Community aus der Region viele Einblicke aus der Praxis zu den Themen: Flutter, Softwaretests und Frameworks. Mit einer Vortragslänge von jeweils etwa 30 Minuten waren dies perfekte Impulsvorträge, um anschließend in die Diskussion und Frage-Runde überzugehen.

Allesamt kurzweilig und sympathisch vorgetragen waren die Themen des DevTreff #3 eine Bereicherung und es macht Spaß, sich auch im wachsenden DevTreff-Netzwerk in lockerer angenehmer Atmosphäre auszutauschen.«

Mitwirkung ist gefragt!

Damit die Themen auch in Zukunft interessant und vor allem relevant für die Zuhörerinnen und Zuhöhrer des DevTreff bleiben, können Wunschthemen geäußert werden. Das finde ich spitze! Und es macht auch schon wieder neugierig auf den DevTreff #4, den ich jedenfalls wieder besuchen werde.

1. Vortrag von Simon Hell: Flutter – Native Apps mit Dart


In Simons kurzweiligem Vortrag wurde eines auch für »Nicht-EntwicklerInnen« klar: Das auf Googles Programmiersprache »Dart« basierende Flutter ist seit seiner Veröffentlichung 12/2018 auf dem Vormarsch:
  • Die Verwendung ist mit Version 1.0 seit Dezember 2018 für reale Projekte möglich.
  • Die Entwickler-Community rund um Flutter steigt seitdem beständig.
  • Flutter schafft im Vergleich insbesondere eines besser: Apps für Android und iOS schnell und effizient als ein Projekt zu entwickeln.
Bei Deckweiss wurde die Entwicklung von Apps für Android und iOS im Team bereits auf Flutter umgestellt: »Googles Flutter – ein Pferd, auf das nach dem heutigen Abend vielleicht auch der ein oder andere Besucher des DevTreffs setzen wird.«

Eines der Highlights für mich war die Live-Coding-Session, in der Simon uns mit einer kleinen Beispiel-App begeisterte: In nur wenigen Minuten konnte er uns anhand eines praktischen Beispiels (in dem auch der Quellcode der App ersichtlich wurde) zeigen, wie mittels Face-Detection-Feature von Googles Firebase ein Foto analysiert werden kann, das live mit dem Smartphone aufgenommen wurde. Dabei wurden am Live-Bild jene »schläfrigen« und »glücklichen« Zuhörerinnen und Zuhörer des DevTreff ausgewertet – witzige Idee für den Vortrag, fand ich. 🙂

Mit ansteigender Unterstützung und Verbreitung von Googles Flutter, die sich bereits in den letzten 3 Monaten abgezeichnet hat, werden wohl nicht nur Entwicklerinnen und Entwickler weiterhin damit in Berührung kommen, sondern auch viele App-BenutzerInnen, die Flutter ganz selbstverständlich im Rahmen von bestimmten Apps installieren und nutzen.

2. Vortrag von Wolfgang Ettlinger: Softwaretests aus Angreifersicht - Praxiserfahrung eines White-Hat Hackers


Wolfgang Ettlinger, professioneller Software-Analyst, gab im Rahmen seines kurzweiligen Vortrags einen Überblick über Sicherheitslücken, die in Software auftreten können.

Während er anfangs kleinere Beispiele präsentierte, die dem ein oder anderen womöglich auch aus den von OWASP (Open Web Application Security Project) bekannten »OWASP Top Ten« in Erinnerung sind, zeigte er uns danach eindrucksvoll, wie sich diese und andere Ursachen bei Applikationen auswirkten.

»Ein spannender Talk zu einem essentiellen Thema.«

Wolfgang illustrierte anhand zweier Beispiele die Wichtigkeit des Themas Security:
  • 1) Jeder Rechner und jedes Gerät, das online ist, kann durch verschiedene Schwachstellen in einer Forensik-Software von Fremden übernommen werden,
  • 2) in Deutschland war es aufgrund eines Fehlers in der Applikation möglich, eine fremde Identität anzunehmen, nachdem die Bürgerkarte verwendet wurde.
Diese Beispiele riefen mir abermals in Erinnerung, wie weitreichend das Thema Security ist.

Alles, was entwickelt wird, kann auch Fehler bergen und missbräuchlich verwendet werden. Mit dem ständig fortlaufenden Prozess der Digitalisierung werden sich auch die Technologien zur Gewährleistung der Sicherheit von Anwendungen aller Art weiterentwickeln (müssen).

3. Vortrag von Stefan Baumgartner: Die Heldenreise – Warum fühlen sich manche Frameworks und APIs spaßiger an als andere?


Wer sich unter dem Vortragstitel vorab keine genaue Vorstellung machen konnte, wurde bereits in den ersten Minuten erhellt: Die Reise von Luke Skywalker in »Star Wars«, die Reise von Frodo Beutlin in »Der Herr der Ringe« ... – alles Reisen, wie sie auch Entwicklerinnen und Entwickler im 21. Jahrhundert machen oder machen könnten.

Routiniert, humorvoll und fesselnd umriss Stefan nicht zuletzt seine persönliche Reise als Entwickler. Er beschrieb sowohl
  • (1) den Aufbruch in unbekannte Projekte mit unbekannten/neuen Technologien,
  • (2) die manchmal unüberwindbar scheinenden Hürden und Hindernisse, in der sich jeder sicher auf die ein oder andere Art wiederfinden konnte und zuletzt
  • (3) die Überwindung dieser Hürden als Ende der Reise und damit: sich selbst wieder ein Stück weiterentwickelt zu haben.
Anhand einfacher Code-Beispiele präsentierte Stefan, wie wichtig es ist, als Entwickler stets für andere zu entwickeln. Jeder Entwickler programmiert – sofern er nicht sowieso für andere Entwickler-Tools erstellt – eigentlich täglich für sein späteres Ich. Das Ich von morgen, den Entwickler von morgen, wenn man so will.

»Ob Frodo Beutlin oder Luke Skywalker, eine Heldenreise beginnt mit kleinen Schritten in das Neue und Unbekannte.«

Als Entwickler konnte ich mich in den Punkten, die Stefan so humorvoll präsentierte, zu 100% wiederfinden. Wenn man so will kann man sich als Entwickler sozusagen als kleiner Held in einer täglichen Heldenreise wahrnehmen, der sich immer wieder neuen Abenteuern in das technologisch oder thematisch Unbekannte stellt. Wobei er dabei stets in vielen kleinen Schritten vom bekannten »Auenland« (Lord of the Rings) oder »Heimatplaneten« (Star Wars) zu seinem großen unbekannten Ziel aufbricht. Und dabei bestimmt als gewachsene Persönlichkeit zurückkehrt – ja, vielleicht sogar als gefeierter Held im Team.

Stefans offensichtliche Routine beim Vortragen hat vermutlich nicht zuletzt mit seinen Erfahrungen als Vortragender im Rahmen der 400 Podcasts auf workingdraft.de und technologieplauscherl.at zu tun.

Das DevTreff-Veranstaltungsteam und seine Kommunikationsmöglichkeiten


Gut organisiert:
Das DevTreff-Team

 
Christoph Batik hat als Moderator routiniert und elegant durch den Abend geführt. Als eine der wichtigen Neuerungen stellte er den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Veranstaltungsteam des DevTreff vor:

Laufend in Kontakt bleiben:
DevTreff auf Twitter und chatbird.io


DevTreff hat seit Ende Februar einen Twitter-Account und kann somit auch dort die Community erreichen > https://twitter.com/devtreffio

Auf chatbird.io kann sich jeder im Channel »DevTreff« anmelden und mit anderen in Kontakt treten. Das wird nicht nur dem Kennenlernen und der weiteren Vernetzung dienen, sondern auch neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen guten Überblick verschaffen.

Es ist ein Publikum sichtbar und eine Bühne, auf der Christoph Batik vorträgt. Christoph Batik als Veranstaltungsleiter und Moderator beim DevTreff #3 in der Remise Amstetten.

DevTreff #4 und weitere Developer-Events in der Region


Der nächste DevTreff #4 findet am 16. Mai 2019 statt. Wir werden die Veranstaltung auch dieses Mal zeitnah ankündigen. Diese Events könnten die Developer-Community aus der Region auch interessieren:

Wir laden dich zum DevTreff #4 ein...


Bist du Software-EntwicklerIn, IT-LeiterIn oder allgemein eine technikaffine Persönlichkeit in Beruf und/oder Ausbildung, laden wir dich herzlich zum DevTreff #4 im Quartier A am 16. Mai 2019 ab 18:30 Uhr ein! Wir werden natürlich auch dabei sein...

Du hast ein Thema, das dich brennend interessiert, wo du dich gut auskennst und das du gerne im Impulsvortrag bei einem der nächsten DevTreffs vorstellen würdest? Gerne – schreib′ uns doch einfach deine Idee an <Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, zum Ansehen müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript aktivieren.>. Wir melden uns bei dir.

Warum wir den DevTreff als Agentur so genial finden, kannst du hier lesen...

Referenzen, Inspiration und zum Weiterlesen perfekt...

Benjamin Ulmer, Entwickler und Programmierer der St. Pöltner Online-Agentur Q2E.

Benjamin Ulmer

Er ist Agentur-Mitarbeiter der ersten Stunde: Als Medizininformatiker (TU Wien) ist Benjamin seit 2010 Backend- sowie Frontend-Entwickler und Experte für unser hauseigenes CMS EDWIN in der Agentur. Mit seiner technischen Expertise hat er für alle Fragen eine großartige und vor allem sinnvolle Lösung und liebt es sich laufend in verschiedenen Bereichen weiterzubilden. Er stellt Kundenanforderungen in den Fokus – und ist die Verlässlichkeit in Person.

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