Kaufabbrüche im Webshop vermeiden

Anton Mayringer
6. Februar 2018 Sie merken bei Ihren laufenden Analysen, dass Menschen Ihren Web-Shop besuchen, diese jedoch nicht bis zum tatsächlichen Kauf gelangen? Das ist ärgerlich, denn Sie haben Ihren Kunden/Ihre Kundin ja beinahe überzeugt...

Wir haben Tipps zusammengestellt, wie Kaufabbrüche im Online-Shop reduziert werden könnten.

Tipp #1 | Gastbestellungen im Online-Shop ermöglichen


Die Hürde: Nur registrierte KundInnen können bestellen.

Gastbestellungen erlauben Ihren KundInnen eine Bestellung, ohne persönliche Daten anzugeben. So können die neuen KundInnen den Online-Shop einfach und unkompliziert testen und Vertrauen aufbauen.

Ist der Neukunde mit Bestellung und Lieferung zufrieden, wird dieser potenziell zum Stammkunden und wird die Vorteile eines persönlichen Kundenkontos zu schätzen lernen.

Tipp #2 | Zielgruppenorientierte Produktbeschreibungen


Die Hürde: Fehlende oder überflüssige Informationen im Online-Shop.

Durchgängige und vollständige Informationen zu Ihren Produkten schaffen Vertrauen zum Anbieter.

Produktbeschreibungen aus Kundensicht fokussieren relevante Inhalte und wichtige Informationen. Achten Sie auch auf ansprechende Produktbilder. Verwenden Sie nicht die Hersteller-Beschreibungen, sondern erstellen Sie individuelle Produkttexte, die zu Ihrem Erscheinungsbild passen.

Schreiben Sie aus Ihrer Sicht und persönlich, in jedem Fall aber individuell.

Tipp #3 | Einfache und schnelle Kaufabwicklung im Webshop


Die Hürde: Komplizierte Kaufabwicklungen, die Geduld fordern.

Der Bestellvorgang sollte leicht verständlich sein und rasch abgewickelt werden können. So einfach wie möglich, so komplex wie nötig. Testen Sie Ihren Shop am besten auch auf hohe Usability/Benutzerfreundlichkeit.

Tipp #4 | Klar strukturierte Produktsortierung im Online-Shop


Die Hürde: Unbrauchbare Produktsortierung, mit der sich die KundInnen nicht zurecht finden.

Eine erfolgreiche Sortierung der Produkte orientiert sich an den Erwartungen der KundInnen – beispielsweise nach Einsatzgebiet des Produktes oder nach Marke. Aussagekräftige und gängige Begriffe für die Produktkategorien erleichtern die Suche der KundInnen.

Tipp #5 | Schnelles Agieren bei Beschwerden / telefonische Erreichbarkeit


Die Hürde: Es wird zu spät auf Beschwerden reagiert.

Gewinnen Sie die KundInnen für sich, indem Sie deren Probleme und Beschwerden schnell und kompetent beantworten und lösen. Die KundInnen fassen erneutes Vertrauen und die Kundenbeziehung wird gefestigt.

Tipp #6 | Rechtlich abgesicherte sichtbare Buttons im Webshop


Die Hürde: Die KundInnen wissen nicht, wo sie bestellen können und finden den Button nicht.

Setzen Sie auf möglichst auffällige und eindeutig formulierte »Call-to-Action«-Buttons - »Kostenpflichtig bestellen«. So wissen die Webshop-BesucherInnen genau, dass ab diesem Schritt ein Kauf getätigt wird. Sie sind damit also auch rechtlich auf der sicheren Seite.

Tipp #7 | Mehrere Zahlungsmethoden anbieten


Die Hürde: Viele Kaufabbrüche sind das Ergebnis fehlender Zahlungsmethoden. Wird nur eine Bezahlart im Webshop angeboten und bezahlt der Käufer/die Käuferin in der Regel mit einer anderen Zahlungsmethode, kann es sein, dass der Kauf abgebrochen wird. Die Konkurrenz hat vielleicht mehrere Zahlungsmethoden.

Verschiedene Zahlungsmöglichkeiten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, für den einzelnen Käufer/die einzelne Käuferin auch die favorisierte Methode anzubieten. Standard sind PayPal, Sofortüberweisung (Klarna) und Kreditkarte.

Tipp #8 | Zertifikate und Güte-Siegel als Vertrauensverstärker


Die Hürde: Fehlendes Vertrauen der Webshop-BesucherInnen.

Setzen Sie auf Vertrauen und präsentieren Sie Ihre Zertifikate und Siegel im Online-Shop. Auch Kundenstimmen und Bewertungen erhöhen das Vertrauen Ihrer InteressentInnen.

Welche Siegel können das sein? Bedeutende Siegel sind zum Beispiel das Österreichische E-Commerce-Gütezeichen, an welchem seriöse Online-Shops erkennbar sind, oder Trusted Shops, Europas Vertrauensmarke im Internet. Standard ist heute auch, dass Ihr Online-Shop SSL-zertifiziert ist.

Tipp #9 | Hohe Benutzerfreundlichkeit des mobil optimierten Shops


Die Hürde: Technisch gibt es Probleme, die Ladezeit ist hoch und der Shop ist mobil nicht optimal erreichbar.

Mit der technischen Optimierung des Online-Shops durch eine Agentur stellen Sie sicher, dass die Ladezeit des Webshops optimal ist und der Shop responsive (auf allen Endgeräten optimal abrufbar) ist. Auch mobil muss der Bestellprozess übersichtlich und kurz sein und selbstverständlich technisch einwandfrei funktionieren. Mit der mobilen Optimierung lässt sich ein Erfolg bei der Conversation-Rate und beim Umsatz erzielen (Case Study PODER).

Gibt’s dazu noch mehr zu erfahren? – Ja, klar!

Wir geben gerne unser Wissen und unsere Erfahrungen weiter. Maßgeschneiderte Empfehlungen und Lösungen für die individuelle Online-Strategie gibt′s natürlich für alle unsere KundInnen (und alle, die es noch werden wollen) im Rahmen einer persönlichen Beratung in St. Pölten und Amstetten.

Anton Mayringer blickt in die Kamera und lächelt. Er ist einer der Geschäftsführer der Q2E Online-Agentur in St. Pölten.
Über den Autor | Anton Mayringer
Mit seiner Kompetenz und langjährigen Erfahrung durchschaut Anton technische und organisatorische Prozesse mit spielerischer Leichtigkeit und hat in jeder Situation eine sinnvolle und effiziente Lösung. Er sieht Möglichkeiten wie kein Zweiter und eröffnet seinen Kunden Perspektiven, die Sinn machen. Anton ist Gründer und Agentur-Geschäftsführer (seit 2007), geprüfter Datenschutzexperte, Certified E-Commerce Expert – und seit langem engagiert in der Jungen Wirtschaft St. Pölten.


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