KMU.Digital 2.0 – Förderung für Digitalisierungsprojekte

Es ist ein türkis eingefärbtes Bild, auf dem 3 Personen abgebildet sind. Ein Mann hält einen Zettel, der stellvertretend für die Förderung steht.
...Digitalisierungsprojekt angedacht? Ab jetzt gibt′s die Förderung KMU.DIGITAL 2.0
in den Bereichen E-Commerce & Online-Marketing

29. Oktober 2019 | Damit sich KMUs rechtzeitig in Digitalisierungsfragen einklinken und Zukunftschancen nutzen, fördert der Bund neue Projekte in diesem Bereich ab Oktober 2019. Wir halten die Digitalisierung für eine gute Sache, die viele Potenziale bietet – daraus machen wir kein Geheimnis. Wir überblicken hier die Förderung KMU.Digital 2.0 Modul Beratung und Modul Umsetzung – kurz und bündig zusammengefasst.

Wie hoch sind die Förderungen?


Der gesamte Fördertopf von KMU.DIGITAL 2.0 umfasst 4 Millionen Euro.
Davon werden 2 Mill. für Beratungen und 2 Mill. für Anschlussförderungen (Umsetzung) vergeben.

Hinter KMU.DIGITAL 2.0 steht der Bund, vertreten durch das BMDW (Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort) und ausgeführt durch die WKO (Wirtschaftskammer Österreich).

Förderhöhe des KMU.Digital 2.0 Modul Beratung

  • Status- und Potenzialanalysen Zuschuss von 80% der Beratungskosten, maximal jedoch ein Zuschuss von EUR 400 (exklusive USt) pro Unternehmen und Förderperiode.
  • Strategieberatungen Zuschuss von 50% der Beratungskosten, maximal jedoch einen Zuschuss von EUR 1.000 (exklusive USt) pro Unternehmen und Förderperiode.

Förderhöhe der Anschlussförderung KMU.Digital 2.0 Modul Umsetzung

Die Förderung umfasst max. 30% der förderbaren Kosten oder einen maximalen Zuschuss von EUR 5.000. Die förderbaren Projektkosten liegen zwischen EUR 5.000 und EUR 20.000. Diese Förderung kann erst nach Abwicklung der Förderung Modul Beratung erfolgen.

> Mehr zum Modul Beratung | Status- und Potenzialanalyse
> Mehr zum Modul Beratung | Strategie
> Mehr zum Modul Umsetzung

KMU.Digital 2.0 - Modul Beratung: Was wird gefördert?


Als Agentur blicken wir in diesem Beitrag ausschließlich auf Beratungsmöglichkeiten in den Bereichen E-Commerce & Online-Marketing, weil wir diese Themen als relevant für unsere Kundinnen und Kunden erleben.

Andere thematische Schwerpunkte und Zielsetzungen des Förderprogramms sind
  • Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse,
  • digitale Verwaltungsprozesse und
  • IT-Security.
Details zu diesen Themen lesen Sie am besten direkt auf www.kmudigital.at.


Gefördert werden: Externe Beratungen in Sachen E-Commerce & Online-Marketing

1 | Status- und Potenzialanalyse zu E-Commerce und Online-Marketing

In der kompakten 4-Stunden-Beratung wird der Status Quo des Online-Marketings thematisiert, welche Möglichkeiten derzeit schlummern und als greifbare Chancen für Marketing und Vertrieb bereitstehen.

Konkret evaluiert ein »Certified eCommerce & Social Media Consultant« bestehende Websites und Webshops anhand eines vordefinierten Prüfkatalogs des Österreichischen E-Commerce Gütezeichen und zeigt Möglichkeiten zur Verbesserung auf.

In einem strukturierten Analysebericht vom Online-Experten erhalten Sie eine Evaluation Ihrer bisherigen Aktivitäten inklusive eines konkreten Ausblicks in Ihre Marketing-Zukunft.

Bei Status- und Potenzialanalysen ist ein Zuschuss von 80% der Beratungskosten möglich, maximal jedoch EUR 400 (exklusive USt) pro Unternehmen und Förderperiode.


2 | Strategieberatung zu E-Commerce und Online-Marketing

Der Fokus: Online verkaufen und vermarkten. Wie das für jeweilige Unternehmen am besten funktioniert und welche Produkte/Dienstleistungen online positioniert werden könnten, wird im Rahmen der Beratung erarbeitet – selbstredend inklusive Planung und konkreten Entscheidungshilfen.

Die Strategie-Beratungen finden im Ausmaß von 2 Tagen (16h) statt: Das ist der perfekte Startpunkt für anstehende Veränderungen im Unternehmen. Maßnahmen werden inhaltlich wie zeitlich aufgegleist und in einem Bericht zusammengefasst, denn nur »richtig handfest« ist »richtig nützlich« – nicht wahr?

Bei Strategieberatungen ist ein Zuschuss von 50% der Beratungskosten möglich, maximal jedoch EUR 1.000 (exklusive USt) pro Unternehmen und Förderperiode.


Anton Mayringer blickt in die Kamera und lächelt. Er ist einer der Geschäftsführer der Q2E Online-Agentur in St. Pölten.

Sowohl die Evaluation als auch die Strategie-Beratung zu E-Commerce und Online-Marketing sind in meinen Augen die ideale Gelegenheit für KMUs, sich umsetzungsorientiert, praktisch und fundiert mit Digitalisierungsfragen der Zukunft zu beschäftigen. Gerade, wenn dies intern bisher Randthemen waren, wird es sich jedenfalls bezahlt machen, den Fokus aufs Marketing zu legen.
Zusätzlich zur Beratungsförderung gibt es im Übrigen die Möglichkeit einer Anschlussförderung für erste Umsetzungsschritte.

Was mir persönlich als Certified eCommerce Expert am wichtigsten ist: Egal, wie Kundinnen und Kunden den Bericht am Ende drehen und wenden, die gegebenen Handlungsempfehlungen müssen neue Perspektiven eröffnen und unmittelbar umsetzbar sein.


Anton Mayringer, Certified eCommerce Expert
Q2E Online-Agentur | Gründer und Geschäftsführer

KMU.Digital 2.0 - Modul Beratung: Einreichfristen


Laut Infos zum KMU.DIGITAL 2.0 können Sie zwischen 28. Oktober 2019 und 31. März 2020 auf der Einreichplattform fordermanager.aws ansuchen. Wichtig ist, dass Sie angeben, ob Sie in den letzten 2 Jahren De-minimis-Förderungen erhalten haben.

Die Ansuchen werden chronologisch beurteilt bis zu dem Moment, in dem die Budgetmittel verbraucht sind. »Je eher, desto besser« gilt vermutlich auch hier.

Übrigens darf der Maximalbetrag pro Förderwerber für Beratungsförderungen von max. EUR 4.000 in einer Förderperiode nicht überschritten werden, heißt es auf der Website.

KMU.Digital 2.0 - Modul Umsetzung: Was wird gefördert?


3 | Die Anschlussförderung: KMU.Digital 2.0 Modul Umsetzung

Wer KMU.Digital 2.0 Modul Beratung (mit Strategieberatungen und Status-/Potenzialanalysen) in Anspruch genommen hat, kann als Weiterführung eine Förderung im Modul Umsetzung ansuchen.

Im Bereich E-Commerce und Online-Marketing werden folgende Themenbereiche gefördert:
  • Digitalisierung von Verkauf und Vertrieb
  • Digitale B2B- oder B2C-Anwendungen werden weiterentwickelt oder eingeführt
  • Umsetzung von Innovativen und datenbasierten Online-Strategien
Die Anschlussförderung zur Umsetzung umfasst max. 30% der förderbaren Kosten oder einen maximalen Zuschuss von EUR 5.000. Die förderbaren Projektkosten liegen zwischen EUR 5.000 und EUR 20.000.

Einreichen können Sie zwischen 11. Dezember 2019 und 31. März 2020. Das Projekt wird innerhalb von 1 Jahr ab Antragstellung abgeschlossen und es soll spätestens in den 3 darauffolgenden Monaten abgerechnet werden.

Welche Unternehmen werden gefördert?


„Die bisher noch nicht digital affinen Unternehmen" sollen unterstützt werden und "zum Einstieg in die Digitalisierung [...] motivier[t]" werden. KMUs mit Sitz in Österreich können Digitalisierungsprojekte bezuschussen lassen, wenn sie folgenden Kriterien der aws entsprechen:
  • Kleine Unternehmen: Weniger als 50 MitarbeiterInnen (Vollzeitäquivalente) und gleich/weniger 10 Mio. EUR Jahresumsatz ODER gleich/weniger als 10 Mio. EUR Jahresbilanzsumme
  • Mittlere Unternehmen: Weniger als 250 MitarbeiterInnen (Vollzeitäquivalente) und gleich/weniger 50 Mio. EUR Jahresumsatz ODER gleich/weniger als 43 Mio. EUR Jahresbilanzsumme
Ausgenommen sind land- und forstwirtschaftliche Betriebe, Unternehmen mit hauptsächlich digitalen Geschäftsprozessen (z.B. Fintech), gemeinnützige Vereine oder Gebietskörperschaften.

Wie ist der Ablauf?


1. Förderansuchen stellen auf foerdermanager.aws.at

2. Reservierungszusage der Fördermittel empfangen
3. Beratung innerhalb von 7 Tagen beginnen und bis längstens 3 Monate nach Reservierungszusage abschließen / abrechnen
4. Übergabe des Beratungsberichtes und Rechnungslegung durch den Berater
5. Begleichen der Rechnung
6. Überreichen der Dokumente an die Förderstelle (mittels Einreichplattform)
7. Nach Überprüfung der Dokumente: Auszahlung

Kann ich mir den Experten selbst aussuchen?


Ja, als ansuchendes Unternehmen wählen Sie aus der Liste an Experten; aufrufbar entweder hier > www.kmudigital.at oder direkt auf der Einreichplattform foedermanager.aws.

Was muss ich nach der Beratungsleistung tun? Wie komme ich zum reservierten Fördermittel?


Wie in der Projektbeschreibung nachzulesen, senden Sie folgende Dokumente elektronisch an die Förderstelle – am besten direkt über die Einreichplattform. Tun Sie das bei der Beratungsförderung bitte innerhalb von 3 Monaten ab Reservierungszusage:
  • Beratungsbericht
  • Zahlungsnachweis
  • Inhaltlich und formal korrekte Rechnung
    (inkl. Name des zertifizierten Beraters und Geschäftszahl der Beratungsförderung)
  • Feedbackfragebogen zur Evaluierung des Projektes

Die Zielsetzung des KMU.Digital 2.0


Wie auf www.kmudigital.at angegeben, sollen Betriebe dazu ermutigt werden, sich stärker als bisher mit Digitalisierungsfragen zu beschäftigen. Zielsetzung ist, bestimmte Themenbereiche zu unterstützen / zu optimieren:
  • Geschäftsmodelle / Geschäftsprozesse
  • E-Commerce und Online Marketing
  • Digitale Verwaltungsprozesse
  • IT-Security

Referenzen, Quellen und zum Weiterlesen perfekt


KMU.Digital 2.0 | Informationen zum Förderprogramm inkl. FAQs und Richtlinien

KMU.Digital 2.0 | Projektbeschreibung
Fördermanager aws


Für Informationen, die wir in unser kurzen Zusammenfassung nicht erwähnt haben, können Sie entweder bei Anton Mayringer nachfragen oder hier auf www.kmudigital.at nachlesen.


Anton Mayringer blickt in die Kamera und lächelt. Er ist einer der Geschäftsführer der Q2E Online-Agentur in St. Pölten.

Über den Autor | Anton Mayringer
Mit seinem Wissen und seiner langjährigen Erfahrung durchschaut Anton technische und organisatorische Prozesse mit spielerischer Leichtigkeit und hat in jeder Situation eine sinnvolle und effiziente Lösung. Er sieht Möglichkeiten wie kein Zweiter und eröffnet seinen Kunden Perspektiven, die Sinn machen. Anton ist Gründer und Agentur-Geschäftsführer (seit 2007), geprüfter Datenschutzexperte, Certified E-Commerce Expert und seit langem engagiert in der Jungen Wirtschaft St. Pölten.



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