Dipl.-Ing. Theresa Memelauer ist »Certified WebAccessibility Expert«

Theresa Memelauer hält ihr Zertifikat in den Händen und lacht in die Kamera
Frontend-Entwicklerin Theresa Memelauer ist »Certified WebAccessibility Expert«. Zoom
30. Mai 2018 | Die Frontend-Entwicklerin Theresa Memelauer punktet in der Agentur mit ihrem Wissen zur Barrierefreiheit im Internet.

Denn: Seit 24. Mai 2018 ist sie „Certified WebAccessibility Expert“ im Sinne der incite, der Qualitätsakademie des Fachverbandes UBIT. Das heißt konkret: Theresa weiß um die Wichtigkeit des Themas Barrierefreiheit im Internet und setzt barrierefreie Webprojekte gemäß der Richtlinie der WCAG 2.1 um. Sie ergänzt mit ihrer Expertise zur Barrierefreiheit die Kompetenzen unserer 9-köpfigen St. Pöltener Agentur.

Theresa Memelauer: »Ich möchte Sprachrohr für das wichtige Thema Barrierefreiheit im Internet sein.«


»Ich bin in Zukunft das Sprachrohr für Barrierefreiheit und berate zu diesem Thema Auftraggeber, Projektverantwortliche und Projektpartner aus Grafik und Textierung. So können barrierefreie Webseiten von Anfang an perfekt geplant, umgesetzt und anschließend getestet werden«, freut sich Theresa Memelauer nach der Zertifizierung durch incite, der Qualitätsakademie des Fachverbandes UBIT.

Perfekt geplant bedeutet in dieser Hinsicht auch, dass aufgrund der angestrebten Barrierefreiheit nicht unbedingt Mehrkosten beim Auftraggeber entstehen.

Ganz im Gegenteil: »Wird die Webseite von Anfang an auf Barrierefreiheit ausgerichtet und geplant, wird der Budgetrahmen vom üblichen, also „herkömmlichen“ Projektrahmen kaum abweichen«, ist Theresa Memelauer überzeugt und freut sich darauf, Barrierefreiheit verstärkt zu etablieren.

Die intensive Diskussion zum Thema Barrierefreiheit im Internet begann für Theresa Memelauer bereits während ihres Studiums der Medientechnik an der FH St. Pölten mit den Schwerpunkten Webprogrammierung und Usability / Benutzerführung.


Vorzeige-Projekte innerhalb der Agentur: »GW St. Pölten« und »Lehre? Respekt!«

In der Agentur entstand die Auseinandersetzung mit Barrierefreiheit erneut und kompetenzübergreifend durch das Projekt der GW St. Pölten:
  • 2016 entschied das Management der GW St. Pölten Integrative Betriebe GmbH, die Webseite www.gw-stpoelten.com barrierefrei nach WCAG 2.0 Level AA umzusetzen [2016]. [> Zum Video]
  • Auch die Webseite www.lehre-respekt.at wurde für die Wirtschaftskammer Niederösterreich Abteilung Bildung barrierefrei programmiert gemäß der Richtlinie WCAG 2.0 [2017], einer der wichtigsten Richtlinien zum Thema. [Mittlerweile, ab Sommer 2018, gilt die Richtline WCAG 2.1.]
Wie diese beiden Vorzeigeprojekte GW St. Pölten und WKNÖ Abteilung Bildung zeigen: An der Wichtigkeit des Themas lässt sich nicht rütteln. Warum genau?

Etwa 15-20% der Bevölkerung ist auf die Nutzung barrierefreier Webseiten angewiesen. Die Tendenz ist steigend – angesichts der alternden Gesellschaften. Barrierefreiheit hat sozial-ökonomonische Bedeutsamkeit. Ganz klar und ohne Wenn und Aber. Denn es kann aufgrund einer temporären Verletzung oder Beeinträchtigung jedem Menschen passieren, temporär oder dauerhaft auf Webseiten angewiesen zu sein, die anders bedienbar sind als mit der Maus.


> Mehr lesen zu: Warum die Barrierefreiheit im Internet aus Marketing-Sicht unerlässlich ist

Ziel der Barrierefreiheit im Internet


Ziel ist, Angebote im Internet für alle Menschen zugänglich zu machen.

In unserer digitalisierten Gesellschaft ist die informations- und kommunikationstechnologische Barrierefreiheit eine außerordentlich wichtige gesellschaftliche, wirtschaftliche und selbstverständlich auch indirekte gesetzliche Forderung an Webseiten-BetreiberInnen und AnbieterInnen diverser online Dienstleistungen und Services.

Barrierefreiheit im Internet – 4 Prinzipien kurz zusammengefasst


Barrierefreiheit im Internet zeichnet sich vor allem durch diese Prinzipien aus:
  • Barrierefrei bedeutet »wahrnehmbar«
    Die Wahrnehmbarkeit einer Webseite ist gegeben, wenn die Webseite mit „assistiven“ Technologien nutzbar ist und Inhalte rezipiert werden können, z.B. mit Screen-Reader oder Alternativ-Texten für Bilder.
  • Barrierefrei bedeutet »verständlich«
    Damit die Inhalte für alle Menschen klar verständlich sind, sollte der sorgfältige Webseiten-Betreiber Inhalte klar strukturieren und in einfachen Worten beschreiben.
  • Barrierefrei bedeutet »bedienbar«
    Die Internetnutzung wird unterstützt, wenn die Webseite vollumfänglich über Tastatur, Maus, Touchscreen bedienbar ist und erforderliche „assistive Technologien" ungehindert eingesetzt werden können.
  • Barrierefrei bedeutet »robust und konsistent«
    Die Webseite soll auf zahlreichen unterschiedlichen Ausgabe-Geräten optimal angezeigt werden: Dies kann heute mit einer Webseite im „Responsive Webdesign“ erreicht werden.

Barrierefreie Web-Auftritte und PDFs


Das Thema umfasst neben Webseiten, Webshops, One-Pagern, Landingpages auch PDF-Dokumente (Portable Document Format).

PDF-Dokumente sind keineswegs automatisch barrierefrei, sondern sollten semantisch gegliedert sein und mit assistiven Technologien wahrnehmbar, bedienbar und verständlich sein. Barrierefreiheit betrifft auch die Sprache eines Online-Portals: Inhalte barrierefrei darzustellen bedeutet auch, verständlich, klar und einfach zu schreiben.

Sie möchten zum Thema Barrierefreiheit im Internet beraten werden?


Sollten Sie Ihre bestehende Website barrierefrei machen wollen oder ein neues Webprojekt planen, beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Theresa Memelauer

<Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, zum Ansehen müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript aktivieren.> | Tel: +43 (0) 2742 27 441
Theresa Memelauer, Expertin für Barrierefreiheit, von der Q2E Online-Agentur in St. Pölten

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