Tracking Revolution: Alles, was Sie über den Google Consent Mode wissen müssen

01.02.2024 • aktualisiert am 13.02.2024 Lesedauer: ca. 5 Minuten

Wir verraten Ihnen in diesem Blogbeitrag, wie der Google Consent Mode das Tracking auf Ihrer Webseite/Ihrem Online-Shop verändert. Hier wird erklärt, was der Consent Mode ist, wie er funktioniert und wie er eingebunden wird. So können Sie die Kontrolle über die Erfahrungen Ihrer Nutzer verbessern und den neuen Standards gerecht werden.


Quicklinks

Was ist der Google Consent Mode?

Der Google Consent Mode ist eine API, die es ermöglicht, Google darüber zu informieren, ob ein Besucher einer Website seine Zustimmung ("Consent") zur Verwendung von Cookies erteilt hat oder nicht. Diese Schnittstelle ermöglicht es Google, seine Tracking-Tools automatisch anzupassen, basierend auf der erhaltenen Einwilligungsinformation.

Google Consent Mode: Die Grundlagen

Der Google Consent Mode hat das Potenzial, das Tracking zu verbessern, insbesondere wenn Nutzer:innen nicht die volle Zustimmung erteilen.

Die Lösung besteht aus sogenannten "Signalen & Pings" sowie detaillierten Zustimmungsmöglichkeiten. Doch bevor wir tiefer eintauchen, ist es wichtig anzumerken, dass es bisher keine direkte Verpflichtung von Google gibt, ab 2024 den Google Consent Mode v2 zu nutzen.

Es ist jedoch essentiell, die Consent Management Requirements einzuhalten, wenn Sie Google Ads schalten, die auf Ihre Webseite verweisen.

Keine Sorge, bei der aktuellen Version unseres hauseigenen CMS EDWIN wird der Consent Mode berücksichtigt. Gerne prüfen wir Ihre Website / Ihren Online-Shop, ob der Consent Mode eingebunden werden sollte.

Funktionalität des Google Consent Mode: Einwilligung verwalten

Eine der zentralen Funktionen des Google Consent Mode ist die Möglichkeit für Nutzer:innen, zu entscheiden, ob sie ihre Einwilligung zur Speicherung von Informationen zu ihrem Verhalten geben oder verweigern möchten.

Die Verantwortung liegt dabei beim Webseiten- oder App-Betreiber, die Einwilligung der Nutzer:innen einzuholen. Dies geschieht durch Übermittlung der User-Entscheidung an Google via Consent Mode, beispielsweise über den gtag consent Befehl.

Mehr dazu finden Sie im Beitrag über Cookie Consent.

Einwilligungs-Stati und Implementierung des Google Consent Mode

Es gibt verschiedene Einwilligungsarten im Google Consent Mode, die detailliert auf der offiziellen Google Developer-Seite erklärt werden. Sie können dies leicht überprüfen, indem Sie beim google-analytics.com Request nach einem "gcs" GET-Parameter suchen.

Die Implementierung des Google Consent Mode kann im einfachsten Fall durch den folgenden Code erfolgen, wenn der/die Nutzer:in die Einwilligung verweigert:

javascript


gtag(′consent′, ′default′, {
  ′ad_storage′: ′denied′,
  ′ad_user_data′: ′denied′,
  ′ad_personalization′: ′denied′,
′analytics_storage′: ′denied′
});

Wenn der Nutzer zustimmt, verwenden Sie statt ′denied′ den Wert ′granted′. Möchten Sie die einzelnen Parameter des/der Nutzer:in separat abfragen, wird die Implementierung komplexer.

Für zusätzliche Tracking-Funktionen, insbesondere für Ads, können Sie den Code unten verwenden:

javascript

gtag(′set′, ′url_passthrough′, true); // Ereignisbasierte und sitzungsbasierte Analysen (einschließlich Conversions) ohne Cookies senden



Für wen ist der Consent Mode besonders relevant?

Besonders relevant ist der Consent Mode für all jene, die im Google-Universum Marketing betreiben (= Google Ads). Denn: Wie zuvor bereits erwähnt, werden die neuen Signale & Pings zur Verhaltens- & Conversion-Modellierung verwendet. (Ohne Cookies)

Fazit

Der Google Consent Mode verspricht eine verbesserte Kontrolle über das Tracking und die Einwilligung der Nutzer:innen.
Obwohl bisher keine direkte Verpflichtung seitens Google besteht, ist es ratsam, die Consent Management Requirements zu beachten, insbesondere wenn Sie Google Ads verwenden. Die Zukunft des Trackings könnte durch den klugen Einsatz des Google Consent Mode positiv beeinflusst werden.

Kurz und knapp: Unternehmen, die Google Ads nutzen, können somit leichter (und DSGVO konform) die Erfolge ihrer Kampagnen messen.