Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand vom 07.09.2012

I. Allgemeines
1. Alle Angebote, Lieferungen, Leistungen, Verkäufe und Serviceleistungen der Q2E GmbH (Q2E) erfolgen ausschließlich aufgrund dieser Geschäftsbedingungen. Dies gilt auch im Falle weiterer Geschäftsbeziehungen und bei Verwendung eigener AGB oder Einkaufsbedingungen durch den Auftraggeber. Vertragserfüllungshandlungen von Q2E gelten nie als Zustimmung zu abweichenden Vertragsbedingungen.

2. Vorliegende Allgemeine Geschäftsbedingungen gelten nicht für Geschäftsbeziehungen mit Konsumenten lt. Konsumentenschutzgesetz.

II. Angebot und Vertragsschluss
1. Angebote von Q2Esind grundsätzlich freibleibend und unverbindlich.An Q2Egerichtete Angebote oder Kostenvoranschläge sind mangels ausdrücklich anders lautender Vereinbarung für 14 Tage verbindlich und kostenlos. Der Vertrag sowie Nebenabreden, Ergänzungen etc. sind abgeschlossen, wenn Q2E die Annahme des Angebots innerhalb dieser Frist schriftlich oder fernschriftlich bestätigt hat.

2. Alle Angaben und Leistungsdaten sind als annähernd zu betrachten und sind keine zugesicherten Eigenschaften. Leistungsbeschreibungen sind vom Kunden auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen und mit einem Zustimmungsvermerk zu versehen.

3. Angestellte vonQ2Esowie Handelsvertreter sind nicht befugt, Nebenabreden zu treffen oder Zusicherungen zu geben, die über den Inhalt des Vertrages hinausgehen. Übertragungen von Rechten und Pflichten des Auftraggebers aus dem Vertrag bedürfen der schriftlichen Zustimmung von Q2E.

4. Über den Vertragstext hinausgehende Leistungen werden nach Aufwand verrechnet.

III. Leistung
1. Die Ausarbeitung individueller Organisationskonzepte und Programme erfolgt nach Art und Umfang der vom Auftraggeber vollständig zur Verfügung gestellten bindenden Informationen, Unterlagen und Hilfsmittel inkl. praxisgerechter Testdaten sowie Testmöglichkeiten in ausreichendem Ausmaß, die der Auftraggeber zeitgerecht, in der Normalarbeitszeit und auf seine Kosten zur Verfügung stellt. Die Verantwortung für die Sicherung der Echtdaten liegt beim Auftraggeber.

2. Bei Bestellung von Standard-Programmen bestätigt der Auftraggeber mit der Bestellung die Kenntnis des Leistungsumfanges der bestellten Programme.
3. Im Falle tatsächlicher oder rechtlicher Unmöglichkeiten, hat Q2E das Recht die Ausführung abzulehnen und vom Vertrag zurückzutreten, falls der Auftraggeber die Leistungsbeschreibung nicht ändert oder ausführungsnotwendige Voraussetzungen schafft. Die bis dahin für die Tätigkeit von Q2E angefallenen Kosten und Spesen sowie allfällige Abbaukosten sind vom Auftraggeber zu ersetzen.

4. Jeglicher Versand erfolgt ausschließlich auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Versicherungen erfolgen nur auf Wunsch des Auftraggebers.

5. Q2E ist berechtigt, die obliegenden Aufgaben ganz oder teilweise durch Dritte erbringen zu lassen. Es entsteht kein wie immer geartetes direktes Vertragsverhältnis zwischen dem Dritten und dem Auftraggeber.

6. Der Auftraggeber verpflichtet sich, während dieses Vertragsverhältnisses keine wie immer geartete Geschäftsbeziehung zu Personen oder Gesellschaften ohne vorherige schriftliche Abspracheeinzugehen, deren sich Q2E zur Erfüllung der vertraglichen Pflichten bedient. Der Auftraggeber wird diese Personen und Gesellschaften insbesondere nicht mit solchen oder ähnlichen Leistungen beauftragen, die auch Q2E anbietet.

IV. Urheberrecht / Geheimhaltung
1. Der Auftraggeber und Q2E verpflichten sich zur gegenseitigen Geheimhaltung des ihnen aus der Geschäftsbeziehung zugegangenen Wissens Dritten gegenüber mit Ausnahme von ausführungsnotwendigen Informationsweitergaben. Diese Schweigeverpflichtung gilt ein Jahr über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus. Werden vom Auftraggeber Unterlagen oder Leistungen erstellt und Q2E zur Verfügung gestellt, die Rechtsschutz einschließlich Urheberrechtsschutz genießen, räumt dieser Q2E im Falle eines Vertragsabschlusses mangels ausdrücklicher gegenteiliger Vereinbarung ein uneingeschränktes jedoch nicht ausschließliches Nutzungsrecht an diesen Werken ein bzw. gilt ein solches als vereinbart.

2. Wird eine Ware von Q2E auf Grund von Angaben und Spezifikationen des Auftraggebers zusammengestellt, hat der Auftraggeber Q2E bei allfälliger Verletzung von Schutzrechten schad- und klaglos zu halten. Gleiches gilt für vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Logos, Vorlagen und ähnliche Grafikvorgaben.

3. Alle Urheberrechte an den vereinbarten Leistungen (Programme, Dokumentationen etc.) stehen Q2E bzw. dessen Lizenzgebern zu. Der Auftraggeber erhält eine Werknutzungsbewilligung für die vertraglich spezifizierte Anwendungsumgebung und im Ausmaß des erworbenen Funktionsumfanges. Durch die Mitwirkung des Auftraggebers bei der Herstellung der Software werden keine Rechte über die im gegenständlichen Vertrag festgelegte Nutzung erworben. Jede Verletzung der Urheberrechte von Q2E zieht Schadenersatzansprüche nach sich, wobei in einem solchen Fall volle Genugtuung zu leisten ist.

4. Die Anfertigung von Kopien für Archiv- und Datensicherungszwecke ist dem Auftraggeber unter der Bedingung gestattet, dass in der Software kein ausdrückliches Verbot des Lizenzgebers oder Dritter enthalten ist, und dass sämtliche Copyright- und Eigentumsvermerke in diese Kopien unverändert mit übertragen werden.

5. Sollte für die Herstellung von Interoperabilität der gegenständlichen Software die Offenlegung der Schnittstellen erforderlich sein, ist dies vom Auftraggeber gegen Kostenvergütung bei Q2E zu beauftragen. Mangels Vereinbarung im Einzelfall hat Q2E für die Überlassung der urheber- und kennzeichenrechtlichen Nutzungsrechte Anspruch auf ein gesondert zu vereinbarendes Honorar.

V. Preise
1. Alle von Q2E genannten Preise verstehen sich in Euro und exklusive Umsatzsteuer, Spesen, Gebühren und sonstiger Abgaben. Ohne entgegenstehende Vereinbarungen gilt Verrechnung nach Aufwand als vereinbart.

2. Preiserhöhungen werden jeweils zu einem fixierten Stichtag an die Vertragspartner weitergegeben. Q2E ist ausdrücklich berechtigt, auch Teilabrechnungen vorzunehmen und Teillieferungen, sofern die Leistungen in Teilen erbracht werden.

3. Der Auftraggeber hat die Möglichkeit den zur Verfügung gestellten Speicherplatz nach dem Fair-use-Prinzip zu verwenden. Bei Überschreiten des dafür reservierten Speicherplatzes wird der Kunde mittels Einblendung in der Software auf die bevorstehende Limitierung aufmerksam gemacht.

4. Es wird ausdrücklich Wertbeständigkeit der Forderung samt Nebenforderungen vereinbart. Als Maß der Berechnung der Wertbeständigkeit dient der vom österreichischen statistischen Zentralamt monatlich bekanntgegebene Verbraucherpreisindex. Die Anpassung erfolgt jeweils zum Stichtag des Vertragsabschlusses.

VI. Lieferung
1. Liefertermine und Lieferfristen, welche verbindlich oder unverbindlich vereinbart werden können, bedürfen der Schriftform und beginnen mit dem spätesten der nachstehenden Zeitpunkte: a) Datum der Auftragsbestätigung. b) Datum der Erfüllung aller dem Käufer obliegenden technischen, kaufmännischen und sonstigen Voraussetzungen; c)    Datum, an dem eine vor Lieferung der Ware/Dienstleistung oder des Individualprodukts zu leistende Anzahlung oder Sicherheit eintrifft. Werden nachträglich Vertragsänderungen oder Ergänzungen vereinbart, beginnen die Lieferfristen, soweit nicht anders vereinbart, mit Abschluss der Vereinbarung über die Vertragsänderung oder Vertragsergänzung erneut zu laufen. Werden fixe Liefertermine vereinbart, so sind diese durch die rechtzeitige Erfüllung aller dem Vertragspartner obliegenden Verpflichtungen und Vorleistungen bedingt.

2. Sofern unvorhersehbare oder vom Parteiwillen unabhängige Umstände, wie beispielsweise Fälle höherer Gewalt, eintreten, die die Einhaltung der vereinbarten Lieferfrist behindern, verlängert sich diese jedenfalls um die Dauer dieser Umstände zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit; dazu zählen insbesondere behördliche Eingriffe, Arbeitskonflikte sowie Ausfall eines wesentlichen, schwer ersetzbaren Zulieferanten. Diese vorgenannten Umstände berechtigen auch dann zur Verlängerung der Lieferfrist, wenn sie bei Zulieferanten eintreten.

3. Änderungen des Lieferumfanges seitens Q2E bleiben während der Lieferzeit vorbehalten, sofern keine erhebliche, für den Auftraggeber unzumutbare Änderung des Kaufgegenstandes eintritt.

4. Geringfügige Lieferfristüberschreitungen hat der Auftraggeber jedenfalls zu akzeptieren, ohne dass ihm ein Schadenersatzanspruch oder ein Rücktrittsrecht zusteht.

VII. Gefahrenübergang und Erfüllungsort
Erfüllungsort ist sowohl für die Leistung von Q2E als auch die Gegenleistung des Auftraggebers der Unternehmenssitz von Q2E. Nutzung und Gefahr gehen mit der Abnahme der Lieferung/Leistung durch den Auftraggeber auf den Auftraggeber über. Bei Serviceleistungen ist der Erfüllungsort dort, wo die Serviceleistung erbracht wird. Die Gefahr für eine Serviceleistung geht mit ihrer Erbringung auf den Auftraggeber über.

VIII. Zahlung
1. Der Vertragspartner verpflichtet sich zur Bezahlung von 25% des Kaufpreises/Werklohns bereits bei Vertragsabschluss und aliquoter monatlicher Teilzahlungen nach Aufwand in der vereinbarten Währung. Die Zahlung ist nur dann als rechtzeitig erfolgt anzusehen, wenn der Betrag am Fälligkeitstag eingelangt bzw. dem in der Rechnung angegebenen Konto gutgeschrieben wurde oder Q2E anderweitig über den Betrag verfügen kann. Eingeräumte Rabatte oder Boni sind mit der termingerechten Leistung der vollständigen Zahlung bedingt.

2. Ausgenommen von dieser Regelung sind Mietprodukte. Hier hat die Zahlung unmittelbar nach Rechnungslegung zu erfolgen. Eine Freischaltung erfolgt erst nach vollständigem Zahlungseingang.

3. Zahlungen erfolgen ausschließlich per Überweisung oder EPS. SaaS-Produkte können auch per Kreditkarte bezahlt werden.

4. Q2E ist berechtigt, Zahlungen des Auftraggebers zunächst auf ältere Schulden, dann  auf die Kosten, dann auf die Zinsen und zuletzt auf die Hauptleistung anzurechnen.

5. Verzugszinsen in Höhe von 10% über dem Basiszinssatz p.a. gelten unbeschadet darüber hinausgehender Kosten als vereinbart. Weiters ist Q2E unbeschadet sonstiger Rechte berechtigt, die Erfüllung eigener Verpflichtungen bis zur Bewirkung dieser Zahlung oder sonstigen Leistung aufzuschieben. Darüber hinaus behält sich Q2E das Recht vor, Softwarezugänge zu sperren, die von Q2E zur Verfügung gestellt wurden oder als SaaS angeboten werden. Q2E ist selbst bei unverschuldetem Zahlungsverzug des Auftraggebers berechtigt vorprozessuale Kosten, insbesondere Mahnspesen, Inkassospesen und Rechtsanwaltskosten in Rechnung zu stellen. Darüber hinaus ist jeder weitere Schaden, insbesondere auch der Schaden, der dadurch entsteht, dass in Folge Nichtzahlung entsprechend höhere Zinsen auf allfälligen Kreditkonten seitens Q2E anfallen, unabhängig vom Verschulden am Zahlungsverzug sowie ein etwaiger Gewinnentgang zu ersetzen.

6. Sollten Q2E Umstände bekannt werden, welche die Kreditwürdigkeit des Auftraggebers in Frage stellen, insbesondere wenn der Auftraggeber die Zahlungen einstellt, so ist Q2E berechtigt, die gesamte Restschuld fällig zu stellen und/oder die vereinbarten Zahlungsmodalitäten einseitig zu verändern.

7. Jegliche Zurückhaltungsrechte des Auftraggebers gelten als abbedungen.

8. Sind zwischen Q2E und dem Auftraggeber Teilzahlungen vereinbart wird die gesamte Restschuld,  einschließlich bis zum Fälligkeitstag aufgelaufener vereinbarter Zinsen ohne weitere Nachfristsetzung fällig, wenn der Auftraggeber auch nur mit einer Teilzahlung in Verzug ist.

9. Der Auftraggeber ist damit einverstanden, dass Rechnungen an ihn auch elektronisch übermittelt werden.

IX. Gewährleistung
1. Q2E behält sich vor, den Gewährleistungsanspruch wahlweise durch Verbesserung, Austausch oder Preisminderung zu erfüllen. Der Auftraggeber hat stets zu beweisen, dass der Mangel zum Übergabezeitpunkt bereits vorhanden war. Die Vermutung der Mangelhaftigkeit nach §924 ABGB gilt als ausgeschlossen. Mehrfache Nachbesserungen sind zulässig. Der Auftraggeber hat Q2E alle zur Untersuchung und Mängelbehebung erforderlichen Maßnahmen zu ermöglichen.

2. Aus nicht im Vertrag enthaltenen Angaben können keine Gewährleistungsansprüche abgeleitet werden.

3. Individuell erstellte Software, Programmadaptierungen und Dienstleistungen bedürfen für das jeweils betroffene Programmpaket einer Programmabnahme spätestens zwei Wochen ab Lieferung durch den Auftraggeber. Diese wird in einem Protokoll vom Auftraggeber bestätigt. Lässt der Auftraggeber den Zeitraum von zwei Wochen ohne Programmabnahme verstreichen, so gilt die gelieferte Software mit dem Enddatum des genannten Zeitraumes als abgenommen. Bei Einsatz der Software im Echtbetrieb durch den Auftraggeber gilt die Software jedenfalls als abgenommen. Liegen schriftlich gemeldete, wesentliche Mängel vor, so ist nach Mängelbehebung eine neuerliche Abnahme erforderlich. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die Abnahme von Software wegen unwesentlicher Mängel abzulehnen.

4. Verdeckte Mängel sind unverzüglich nach ihrer Entdeckung zu rügen. Wird eine Mängelrüge nicht oder nicht rechtzeitig erhoben, so gilt die Ware oder Dienstleistung als genehmigt. Die Geltendmachung von Gewährleistungs- oder Schadenersatzansprüchen sowie das Recht auf Irrtumsanfechtung aufgrund von Mängeln, sind in diesen Fällen ausgeschlossen.

5. Wird eine Ware von Q2E auf Grund von Angaben oder sonstigen Spezifikationen des Auftraggebers angefertigt, so erstreckt sich die Haftung von Q2E nur auf vereinbarungsgemäße Ausführung.

6. Q2E haftet auch nicht für Beschädigungen, die auf Handlungen Dritter, auf atmosphärische Entladungen und Überspannungen zurückzuführen sind.

7. Die Gewährleistung erlischt sofort, wenn ohne schriftliche Einwilligung von Q2E der Auftraggeber selbst oder ein nicht von Q2E ausdrücklich ermächtigter Dritter an den gelieferten Gegenständen Änderungen vornimmt oder die aufgrund unsachgemäßer Bedienung, geänderter Betriebssystemkomponenten, Schnittstellen und Parameter, Verwendung ungeeigneter Organisationsmittel und Datenträger, anormale Betriebsbedingungen zurückzuführen sind.

X. Rücktritt vom Vertrag
1. Der Auftraggeber ist im Falle des Lieferverzuges nur dann befugt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn ein grobes Verschulden seitens Q2E vorliegt. Der Rücktritt ist mittels eingeschriebenen Briefes geltend zu machen.

2. Unabhängig von sonstigen Rechten ist Q2E berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, a) wenn die Ausführung der Lieferung bzw. der Beginn oder die Weiterführung der Leistung aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, unmöglich oder trotz Setzung einer angemessenen Nachfrist weiter verzögert wird; b) wenn Bedenken hinsichtlich der Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers entstanden sind und dieser auf Begehren von Q2E weder Vorauszahlung leistet, noch vor Lieferung eine taugliche Sicherheit beibringt; c) falls über das Vermögen des Auftraggebers ein Insolvenzverfahren eröffnet wird oder ein Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens mangels hinreichenden Vermögens abgewiesen wird.

3. Der Rücktritt kann auch hinsichtlich eines noch offenen Teiles der Lieferung oder Leistung aus obigen Gründen erklärt werden.

4. Unbeschadet der Schadenersatzansprüche von Q2E einschließlich vorprozessualer Kosten sind im Falle des Rücktritts bereits erbrachte Leistungen oder Teilleistungen vertragsgemäß abzurechnen und zu bezahlen. Dies gilt auch, soweit die Lieferung oder Leistung vom Auftraggeber noch nicht übernommen wurde sowie für von Q2E erbrachte Vorbereitungshandlungen. Q2E steht an Stelle dessen auch das Recht zu, die Rückstellung bereits gelieferter Gegenstände zu verlangen.

5. Sonstige Folgen des Rücktritts sind ausgeschlossen.

6. Dauerverträge mit Q2E haben eine Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist. Die Kündigung hat schriftlich mittels eingeschriebenen Briefes zu erfolgen.

7. Stornierungen durch den Auftraggeber sind nur mit schriftlicher Zustimmung von Q2E möglich. Ist Q2E mit einem Storno einverstanden, so hat Q2E das Recht, neben den erbrachten Leistungen und aufgelaufenen Kosten eine Stornogebühr in der Höhe von 30% des noch nicht abgerechneten Auftragswertes des Gesamtprojektes zu verrechnen.

XI. Haftung
1. Q2E haftet für Schäden nur, sofern Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit, der Ersatz von Folgeschäden und Vermögensschäden, nicht erzielten Ersparnissen, Zinsverlusten und von Schäden aus Ansprüchen Dritter gegen den Auftraggeber sind ausgeschlossen. Dies gilt auch im Falle des Verschuldens eines Erfüllungsgehilfen von Q2E.

2. Sind Vertragsstrafen vereinbart, sind darüber hinausgehende Ansprüche aus dem jeweiligen Titel ausgeschlossen.

XII. Kostenvoranschläge / Leistungsbeschreibung/ Werbung
1. Kostenvoranschläge werden gratis erstellt. Darüber hinaus gehende Leistungsbeschreibungen für Webseiten, Produktberater und sonstige Individualprogramme sind kostenpflichtig.

2. Sollten sich nach Auftragserteilung Kostenerhöhungen im Ausmaß von über 15 % ergeben, so wird Q2E den Auftraggeber davon unverzüglich verständigen. Handelt es sich um unvermeidliche Kostenüberschreitungen bis 15 % ist eine gesonderte Verständigung nicht erforderlich und können diese Mehrkosten ohne weiteres in Rechnung gestellt werden.

3. Der Auftraggeber stimmt ausdrücklich zu, dass persönliche, unternehmens- u. projektbezogene Daten auf unbestimmte Zeit von Q2E gespeichert, für Werbezwecke verwendet werden und falls zur Vertragserfüllung notwendig, an Dritte weitergegeben werden.

4. Q2E behält sich das Recht vor auf von Q2E entworfenen Webseiten/Softwareprodukten einen Werbehinweis in eigener Sache anzubringen. Dieser Werbehinweis kann Logo, Namen sowie Internetdaten enthalten.

5. Q2E ist vorbehaltlich des jederzeit möglichen, schriftlichen Widerrufs oder Ablehnung des Auftraggebers dazu berechtigt, auf eigenen Werbeträgern und insbesondere auf der Website www.q2e.at und etwaigen Social-Media-Fanpages mit Namen, Logo und Screenshot des Auftraggebers auf die zum Auftraggeber bestehende oder vormalige Geschäftsverbindung und die erbrachten Leistungen hinzuweisen, ohne dass dem Auftraggeber dafür ein Entgeltanspruch zusteht.

XIII. Produkthaftung
Allfällige Regressforderungen, die der Auftraggeber oder Dritte aus dem Titel „Produkthaftung" im Sinne des Produkthaftungsgesetzes gegen Q2E richten, sind ausgeschlossen, es sei denn, der Regressberechtigte weist nach, dass der Fehler in der Sphäre von Q2E verursacht und zumindest grob fahrlässig verschuldet worden ist.

XIV. Geltendmachung von Ansprüchen
Sofern im Einzelfall nicht gesondert vereinbarte oder gesetzliche Bestimmungen kürzere Fristen vorsehen, sind alle Ansprüche des Auftraggebers innerhalb von drei Jahren ab Gefahrenübergang gerichtlich geltend zu machen, bei sonstigem Anspruchsverlust.

XV. Salvatorische KlauselFalls einzelne Bestimmungen des Vertrages oder dieser Bestimmungen unwirksam sein sollten, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine gültige, die dem angestrebten Ziel möglichst nahe kommt, zu ersetzen.

XVI. Rechtswahl
Auf diesen Vertrag ist österreichisches Recht anzuwenden, die Anwendbarkeit des UN-Kaufrechtes wird ausdrücklich ausgeschlossen.

XVII. Gerichtsstandsvereinbarung
Zur Entscheidung aller aus diesem Vertrag entstehenden Streitigkeiten ist das am Sitz von Q2E sachlich zuständige Gericht örtlich zuständig. Q2E hat jedoch das Recht, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Auftraggebers zu klagen.

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