Mehr Zeit fürs Bloggen / Schreiben finden [7 Tipps]

Brigitte Fuchsbauer Bild: Anna Pailer
Mit Kreativintro von Brigitte Fuchsbauer über Erfahrungen beim Webtexten für ofenbinder.at

2. März 2020 | Wenn die Finger über die Tastaturen fliegen und Sie im richtigen Schreib-Flow sind, dann »läufts«, wie man so schön sagt. Damit Sie in bestimmten Intervallen Blog-Beiträge erstellen und dabei im Moment des Schreibens so richtig aufgehen können, benötigt es vor allem eines: Zeit. Das ist bekanntlich jenes Gut, das UnternehmerInnen am wenigsten haben...
Wir sprechen aus Erfahrung und geben 7 Tipps, die Ihnen nützlich sein könnten, mehr Zeit fürs Schreiben & Bloggen zu gewinnen.
Eine Frau blickt in die Kamera: Brigitte Fuchsbauer

Kreativkolumne von Brigitte Fuchsbauer

Kreativität ON!

Der Abgabetermin für meinen Werbetext rückt näher und näher. Nur mehr einige Tage Zeit für meinen kreativen Output. Seit fünf Wochen weiß ich um die Deadline. Immer wieder habe ich es verschoben. Keine Zeit, andere Dinge waren wichtiger, dringender und überhaupt – ich war nicht in Schreiblaune. Das Damoklesschwert schwebt über mir und mein schlechtes Gewissen raunt mir unentwegt „Text – Text – Text“ ins Ohr.

Also gut. Heute muss es sein. Ich räume meinen Schreibtisch leer, um die Ablenkung möglichst gering zu halten. Eine Tasse Kaffee, ein Glas Wasser und ein leeres Word-Dokument vor mir. Es ist so still. Ich schalte das Radio ein, denn mit Musik geht bekanntlich alles besser.

Warum habe ich nur angeboten, diesen Text selber zu verfassen? Es gibt ja schließlich Agenturen. Aber nein, ich musste darauf bestehen, dass ich besser weiß, worum es geht. Jetzt sitz ich da. Ohne Idee und mit dem Druck, übermorgen etwas abliefern zu müssen.

Zu allem Überfluss tönt aus dem Radio mein Lieblingslied. Oh nein, jetzt ist alles aus. Bitte nicht! Ich muss einfach immer mitwippen. Und – ich gestehe – auch lauthals mitsingen. Schreiblust ade. Reiß dich zusammen. Das gibt’s doch nicht. Irgendetwas muss dir ja einfallen. Am besten, ich beginne mit einer kleinen Internetrecherche. Beim Anklicken der zehnten Seite fällt mir ein: Was schenke ich eigentlich heuer zum Geburtstag? Die Uhr tickt. Schon über eine Stunde sitze ich da. Ein Schluck Kaffee. Iiiih, so schön will ich gar nicht mehr werden. Aufstehen und einen neuen heißen Becher holen. Aber jetzt starte ich durch. Meine Finger auf der Tastatur. Durchatmen. Nichts. Die Schütte „bei Gelegenheit ablegen“ springt mich an. Das könnte ich jetzt noch schnell erledigen, bevor ich mit dem Text beginne. Ernsthaft? Ablegen???
Ich muss hier raus. Aus dem Büro. Aus dem Gebäude. Mit Jacke, Haube und Schal drehe ich eine Runde um den Block. Spüre den Nebel und rieche den Winter. Ich bin frei.

Zurück an meinem Schreibtisch frage ich mich das einzig Wahre: Was möchte ich den Menschen da draußen erzählen? Was ist es, das ich ihnen raten möchte? Worum geht es mir?

Ich kann nicht sagen, wie er begonnen hat. Der Fluss des Schreibens. Es war wie durch Zauberhand. Aus meinem Bauch heraus. Ich habe mich in die Leser hineinversetzt, ohne bewusst nachzudenken. Und plötzlich war der Text fertig. Und gut ist er auch geworden. Zurücklehnen, durchatmen und die Entspannung spüren. Geschafft. Und jetzt Kreativität OFF? Nein, sie ist immer da. Und das sollte uns der Stress nicht vergessen machen.

www.ofenbinder.at
Bildcredit: INBILD Fotografie, Anna-C. Pailer
Icon: Berg mit Fahne

#1 Webtexte / Blogbeiträge haben High Priority.


Ihre Webtexte sollten wertvolle Inhalte für Ihre Zielgruppe transportieren, die sowohl informativ als auch unterhaltend sind. Texte, die Leser animieren zu handeln.

Klingt gar nicht so einfach, oder?

Dabei ist wichtig, die richtigen Fragen zu stellen. Wie sich Brigitte Fuchsbauer in ihrer Kolumne fragt:Was möchte ich den Menschen da draußen erzählen? Was ist es, das ich ihnen raten möchte? Worum geht es mir?“ Dies sind entscheidende Fragen, über die Sie sich im Klaren sein müssen, um die Zielgruppe für sich zu gewinnen. Der Inhalt Ihrer Texte hat höchste Priorität: Im besten Fall unterhalten Sie, informieren Sie oder lösen mit Ihrem Text ein Kundenproblem.

Tipps fürs Schreiben im Web >
Icon: zwei Hände mit Glühbirne

#2 Telefon aus. Mail aus. WhatsApp aus. Kreativität an!


Nichts lenkt mehr ab als das ständige Checken Ihrer Nachrichten – und echte Kreativität findet sich meistens nicht in Mails oder beim belanglosen Durchstöbern der neuesten Instagram-Postings. Oder doch? Das ist wiederum Geschmackssache... Wir finden aber trotzdem: Die Technik am besten abschalten und damit die Ideen einschalten.
Icon: Schutzschild

#3 Fixe Auszeiten. Und das Zauberwort: Vorübergehende Abschottung.


Die Welt einfach mal vor der Tür lassen... Weg vom Stress und der Hektik der Arbeitswelt. Um seine Gedanken ordnen zu können und den Schreibfluss heraufzubeschwören, braucht es bewusste Zeit für Ruhe: Beispielsweise jeden Mittwoch von 7-9 Uhr oder Freitags von 12-14 Uhr.
Icon: Wecker

#4 Vier Stunden pro Woche echte Schreibzeit – aber wirklich!


Setzen Sie sich ein klares Ziel und legen Sie fixe Zeiten fest, die nur für das Texten / Bloggen gedacht sind. Ansonsten laufen Sie Gefahr, immer weiter und weiter aufzuschieben. Dies bringt nur zusätzlichen Stress mit sich – und Stress ist für manche nunmal der ultimative Kreativitäts-Killer.
Icon: Personen

#5 Verbündete suchen und kleine Tasks vergeben.


Sie kommen nicht dazu, Recherchen für Ihre Beiträge zu machen? Sie haben kein Zeit, Bildmaterial aufzutreiben?

Suchen Sie sich Verbündete im Team, die mit Ihnen an einem Strang ziehen und schnüren Sie Arbeitspakete, die easy und leicht überschaubar sind. In regelmäßigen Meetings besprochen sind kleine Arbeitspakete leichter abzuarbeiten – das Erledigen kleiner Tasks ist schneller möglich, macht gute Laune und schafft Motivation für die nächsten kleinen Arbeitspakete...
Icon: Kaffeetasse

#6 Kreativraum schaffen.


Im geschäftigen Treiben des Alltags ist oftmals kein Raum für Kreativität. Gehen Sie an einen Ort, an dem Sie sich gerne aufhalten, schmökern Sie kurz in Ihrem Lieblingsbuch oder gehen Sie spazieren – was auch immer Ihnen guttut. Oder schmücken Sie einen Teil Ihres Büro zu einer Kreativecke um, mit Dingen, die Ihre Phantasie anregen...
 
Übrigens: Es gibt bewährte Kreativtechniken und -boxen, wie beispielsweise die 75 Tools for Creative Thinking, die die Kreativität in Nullakommanichts aktiviert.
Icon: Notizen / Checkbox

#7 Notizbuch immer bei sich haben.


Der Kreativraum muss ja nicht immer in greifbarer Nähe von Stift und Papier sein. Mit einem klassischen Notizbuch sind Sie stets vorbereitet, falls Sie mit der richtigen Inspiration jede Menge Ideen haben.

...Sind Ideen für Sie dabei, die Sie gleich umsetzen möchten?


Das freut uns sehr! Gerade weil wir in der Erstellung von Content / beim Bloggen die gleichen Erfahrungen machen wie unsere Kunden, verstehen wir ihre Situation auch so gut...
Wir wünschen, wie immer, frohes Schaffen und viel Spaß beim Ausprobieren der Tipps und dem Schreiben!

Feedback oder Ihre Tipps, die wir hier gerne aufnehmen, schreiben Sie uns am einfachsten direkt: <Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, zum Ansehen müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript aktivieren.>

Gibt's dazu noch mehr zu erfahren? – Ja, klar!


Wir geben gerne unser Wissen und unsere Erfahrungen weiter. Maßgeschneiderte Empfehlungen und Lösungen für die individuelle Online-Strategie gibt′s natürlich für alle unsere KundInnen (und alle, die es noch werden wollen) im Rahmen einer persönlichen Beratung in St. Pölten und Amstetten.


Elisabeth Hammerschmid
Über die Autorin | Elisabeth Hammerschmid
Mit ihrem Studium an der AMU Wieselburg zum Thema Marketing-Forschung hat sie vielfältige Ausbildungsinhalte erworben und bildet sich seither intensiv in Sachen Content Marketing weiter. Als Agentur-Projektmanagerin (seit 2015) kann sie ihre vielfältigen Interessen und Liebe zur Abwechslung bei Kundenprojekten und in der Agentur-Kommunikation verwirklichen.

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